„Das LEIQ ist ein Schlüsselfaktor für die Entwicklung des Kaiserlei/Hafen-Standorts – hochwertige Architektur, moderne Ausstattung und Nachhaltigkeit setzen Impulse für das gesamte Quartier.” – Andreas Stegmann, CEO der HT Group
Das LEIQ hat sich als zentrales Bürogebäude im Kaiserlei/Hafen-Quartier in Offenbach etabliert. Andreas Stegmann, CEO der HT Group, erläutert die Bedeutung des LEIQ für den Standort, den Beitrag moderner Arbeitswelten und Nachhaltigkeit sowie seine Visionen für die künftige Entwicklung.
Herr Stegmann, welche Rolle spielt das LEIQ Ihrer Meinung nach in der Entwicklung des Kaiserlei/Hafen-Quartiers in Offenbach?
Das LEIQ ist ein Schlüsselfaktor für die Entwicklung des Kaiserlei/Hafen-Standorts. Als hochwertiges Bürogebäude zeigt es, wie durch exzellente Architektur, moderne Ausstattung und Nachhaltigkeit ein Impuls für das gesamte Quartier gesetzt werden kann. Es trägt dazu bei, dass Offenbach Kaiserlei/Hafen als attraktiver Standort wahrgenommen wird und erleichtert somit die Ansiedlung weiterer Unternehmen und Projekte in der Umgebung.
Wie sehen Sie die zukünftige Positionierung des LEIQ im Kontext der Metropolregion Rhein-Main?
Das LEIQ positioniert sich als Premium-Bürogebäude innerhalb der Metropolregion Rhein-Main. Durch seine hohe Qualität, die nachhaltige Bauweise und die hervorragende Anbindung unterstützt es die Attraktivität des Kaiserlei/Hafen-Quartiers insgesamt. Es zeigt, dass Offenbach mehr zu bieten hat als reine Wohn- oder Gewerbeflächen – hochwertige Büroimmobilien wie das LEIQ tragen entscheidend dazu bei, den Standort regional und überregional sichtbar zu machen.
Welche Bedeutung hat für Sie die Kombination aus Nachhaltigkeit, ESG-Konformität und digitaler Infrastruktur für das LEIQ?
Für uns ist diese Kombination der Nukleus des Erfolgs dieses Projekts: höchste Nachhaltigkeitsstandards, ESG-Konformität und modernste digitale Infrastruktur wirken zusammen wie ein leistungsfähiges Herzstück. Die Anbindungen, die Interkonnektivität und die zukunftsfähigen Flächen machen das LEIQ zu einem Gebäude, das den Ansprüchen moderner Unternehmen und Mieter voll gerecht wird und langfristigen Mehrwert schafft.
Unser Engagement im Bereich Nachhaltigkeit geht dabei weit über die Bauweise hinaus: Wir setzen alles daran, höchste Standards zu erreichen und wurden für das LEIQ mehrfach ausgezeichnet – mit LEED Gold, DGNB Gold und WiredScore Platinum. Diese Zertifizierungen belegen die Qualität des Gebäudes, sowohl in Bezug auf Energieeffizienz als auch auf moderne Technologien und Interkonnektivität. Solche Standards sind ein entscheidender Faktor, warum Mieter sich für unsere Objekte entscheiden, und unterstreichen unsere Ambition, wirtschaftlich leistungsfähige und gleichzeitig nachhaltige Immobilien zu schaffen.
Sie bringen umfangreiche Erfahrung aus der nationalen und internationalen Immobilien- und Fondsbranche mit – welche Impulse möchten Sie für die HT Group speziell im Büro- und Gewerbebereich setzen?
Für die HT Group wollen wir Objekte mit sehr hoher Qualität und dabei Standortvorteile konsequent nutzen. Mein Ziel ist es, Projekte zu realisieren, die nicht nur heute, sondern auch in zehn Jahren und darüber hinaus attraktiv bleiben. Dabei spielt eine strategische Planung ebenso eine Rolle wie eine wirtschaftlich nachhaltige Umsetzung.
Wie sehen Sie die Bedeutung moderner und zukunftsorientierter Arbeitswelten für die Attraktivität von Büroimmobilien?
Die Branche befindet sich aktuell in einer herausfordernden Phase mit vielen strukturellen Veränderungen, aber gerade deshalb ist es entscheidend, moderne und zukunftsorientierte Arbeitswelten zu schaffen. Büros müssen heute flexibel, technologiegestützt und nachhaltig sein, um Mitarbeiter zu binden und Unternehmen erfolgreich zu positionieren. Wer diesen Anspruch erfüllt, steigert automatisch die Attraktivität seiner Immobilien.
Das LEIQ konnte bereits namhafte Mieter wie Danfoss, Lorenz Snack-World, den Deutschen Wetterdienst gewinnen – welche Bedeutung hat es für die Attraktivität und Entwicklung des LEIQ?
Der Erfolg der ersten Mieter ist immer ein wichtiger Impulsgeber. Er zeigt, dass das Konzept des LEIQ funktioniert, und steigert das Vertrauen weiterer Interessenten. Auf diesen Erfolgen können wir aufbauen, um den Standort noch stärker zu profilieren und weitere hochwertige Unternehmen für unser Objekt zu gewinnen.
Wie sehen Ihre Visionen für die Entwicklung des Kaiserlei/Hafen-Quartiers aus, und welche Rolle soll die HT Group dabei übernehmen?
Das wesentlichste Ereignis der letzten Monate war der Erwerb der KWU-Türme durch die ABG von der Adler Group. Das war lange Zeit eine offene Wunde im Quartier und ein Hemmnis für die weitere Entwicklung des Standorts. Dass dieses Thema nun perspektivisch und zeitnah gelöst wird, eröffnet neue Möglichkeiten. Aus einer Problemfläche wird ein attraktives, gemischt genutztes Quartier. Ich denke, das zeigt, dass der Standort in seiner Attraktivität enorm gewinnen wird. Wir konnten als eines der ersten Unternehmen aktiv an dieser Entwicklung mitwirken – das ist für uns eine großartige Geschichte.
Gibt es darüber hinaus weitere Projekte, die Sie besonders hervorheben möchten?
Nachhaltigkeit und Gebäudeeffizienz sind für uns zentrale Themen – sowohl für Wohn- als auch für Büroobjekte. Alle Objekte müssen die höchsten Standards erfüllen und gleichzeitig wirtschaftlich performen. Dafür braucht es vernünftige Planung und Management – diese Kombination ist unsere Stärke. Wir sehen aktuell, aber auch in den vergangenen Monaten, viele interessante Projekte, mit denen wir uns beschäftigen und hoffentlich zukünftig aktiv sein werden.
Ursprünglich aus München und später in Hamburg tätig – was hat Sie persönlich an der HT Group überzeugt, diese neue Rolle zu übernehmen?
Als man mir die Rolle angeboten hat, hat mich von Anfang an die Kombination aus der langjährigen Historie der HT Group, dem soliden Portfolio und der Möglichkeit, das Geschäft strategisch weiter auszubauen, besonders interessiert. So eine Chance ist nicht alltäglich, und deshalb habe ich sie direkt ergriffen. Bis heute habe ich diese Entscheidung keinen Tag bereut (lächelt).